Autorenleben

Autorenleben · 08. Dezember 2020
Seit Kurzem haben wir einen zweiten Hund. Er (3 Monate alt) und unsere sechsjährige Golden-Labrador Mischlingshündin sind wie Tag und Nacht. Im wahrsten Sinne des Wortes. Lucy ist hellblond, Aiko rabenschwarz. Sie ruhig und faul, er ein Wirbelwind ... und er stellt meinen Alltag ganz schön auf den Kopf, obwohl er "nur" der Hund der (bei uns lebenden) Freundin meines Ältesten ist. Fast, als hätten wir wieder ein Kleinkind im Haus ... Natürlich leiden meine Schreibstunden darunter. Und ich...
Autorenleben · 12. November 2020
Was kann es anderes geben in einem Autorenleben als schreiben? - Lesen!! Gerade habe ich die Erstfassung des ersten Bandes der neuen Keltenserie abgeschlossen und mit zitternden Knien meinem CFR (critical first reader -- mein Mann) übergeben und meinen beiden großartigen Lektorinnen, die mich immer mit viel Feingefühl und guten Ideen hinterfragen und zerpflücken, und nun nütze ich die nebeligen Tage und lese, lese, lese ... herrlich! Ein wenig eigenartig auch, denn unter anderem lese ich...
Autorenleben · 13. Oktober 2020
Bis kurz davor habe ich noch gezittert, ob sie überhaupt stattfinden werden, aber zu meiner großen Freude hat das Landesmuseum Linz Corona getrotzt und so konnten sich etwa dreißig Archäologen zu den Interpretierten Eisenzeiten treffen – und ich mit dabei! Erschütternderweise kann ich mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal alleine – ohne Mann und Kind(er) – für mehr als einen Tag weg war. So kam zu den zwei Tagen voller interessanter Vorträge und neuer...
Autorenleben · 16. September 2020
Den Computer aufdrehen. Emails checken. Mist, nichts Wichtiges, das der sofortigen Bearbeitung bedürfte. Das Schreibprogramm mit dem aktuellen Roman öffnen. Dauert immer eine Weile. Die Zeit zum Klo gehen nützen, man ist ja effizient. Am Bett vorbeigehen. VORBEI gehen. Andererseits – nein. Aber die Bettwäsche könnte man mal wieder waschen. Abziehen, Waschmaschine einschalten. Sich an den Computer setzen. Immer noch keine wichtigen Emails. Facebook checken. Nur ganz kurz. Könnte ja sein,...
Autorenleben · 02. September 2020
Manchmal denke ich, dass Autor wirklich der beste Beruf ist. Nicht nur kann ich mir meine Zeit frei einteilen und (meist) auch, mit welchen Themen ich mich befassen möchte, ich kann einen Tag wie den heutigen durchaus als "Arbeitstag" zählen lassen ... Um für meinen neuen Roman (die Serie) ein mehr als erlesenes Gefühl für eine meiner Figuren zu bekommen, habe ich heute einen Rechercheausflug auf die Riegersburg gemacht. Nein, ich habe nicht die Epoche gewechselt, in der die Serie spielen...
Autorenleben · 12. August 2020
Die ersten Seiten sind bereits wieder geschrieben und es fühlt sich gut an, wieder bei meinen Freunden, den Kelten, zu weilen. Neben meinen Berichten über meine Schreibtätigkeit werdet ihr nun in meinen Blogbeiträgen auch vermehrt Posts zum Thema Kelten finden, denn es gibt so vieles, das man über sie erzählen kann und das die Geschichten in den Romanen noch einmal vertieft. Diesmal wird es also kein einzelner Roman, sondern ich plane eine ganze Serie, die im Norikum um etwa 37 v. Chr....
Autorenleben · 28. Juli 2020
Nachdem nun das "Altes-Filmtreatment-werde-zu-neuem-Roman" Projekt sich unrühmlich beendet hat, hat es mir immerhin klar gemacht, was ich schreiben will. Und auch das ist was Altes, in gewisser Weise, denn ich kehre zu der Welt meines ersten (und vierten) Romans zurück, ins gute alte Noricum zur Keltenzeit ... Es wird eine spannende Geschichte werden, über die ich noch nicht zu viel verraten will, außer, dass wir einigen Figuren der alten Romane wieder begegnen werden und dass ich aber auch...
Autorenleben · 05. Juli 2020
Oioioi ... da schreibt man wochenlang an einem Roman und dann ... grübelt man ... und überlegt ... und fühlt hinein ... und stellt fest, dass dieses Buch nicht einem selbst entspricht. Das bin nicht ich. Ja, die Geschichte ist nett, die Figuren auch, manches ist witzig, manches berührend, aber dennoch, das Ganze ist unstimmig, nicht in sich, sondern zu mir. Und dann grübelt man weiter. Natürlich, es ließe sich überarbeiten, dazu sind erste Fassungen ja da, dass man sie überarbeitet....
Autorenleben · 28. Juni 2020
Mein letzter Roman, die Umarbeitung eines alten Drehbuchtreatments, liegt nun also bei ausgewählten Testleserinnen und ich harre ihres Feedbacks. Nach einem kleinen Verschnaufloch beginnen nun schon von selbst die Verbesserungen der ersten Fassung durch meinen Kopf zu düsen. Wie noch die Figuren vertiefen, die Geschichte humoriger und echter zu machen ... Ich bin schon ganz gierig, mich an die Überarbeitung zu machen. Man merkt vielleicht, dass Geduld nicht zu meinen Stärken zählt ... Aber...
Autorenleben · 24. Mai 2020
Gerade eben habe ich unter die Erstfassung meines neuen Romans das Wort "ENDE" geschrieben. Was bedeutet, dass nun die wahre Arbeit erst losgeht. Inzwischen habe ich gelernt, die Vorteile eines "shitty first draft" zu genießen - den inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen und erstmal sich nur darauf zu konzentrieren, diese erste Fassung in den Computer zu klopfen. Ich denke, es ist in vielem ganz anders geworden, als das Treatment, das Proschat und ich vor Jahren für diese Geschichte...

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